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Bilder von der EuroTier-Demonstration

Bericht zur Tatort-Aktion der Tierbefreier*innen Bochum

Am Freitagmittag instllierte eine Gruppe von Aktivist*innen um die Tierbefreier Bochum einen fiktiven Tatort in der Innenstadt Hannover.

Die Aktivist*innen wollten damit auf die verantwortungslosen Praktiken in der Tierproduktion aufmerksam zu machen.

Bereits vor der Aktion kündigten die Tierbefreier*innen Bochum ihre Teilnahme an den Climate & Justice Games an. Sie stellen sich gegen jegliche Ausbeutung und für die Befreiung aller Tiere!

Weitere Infos: Ankündigung

Der wahre Preis der Mode

Aktivist*innen der Climate & Justice Games stellten heute fest, dass bei der Hannoveraner Niederlassung des Textilkonzerns "Primark" Ware massenweise falsch ausgezeichnet worden war. Weder die extremen Ausbeutungsverhältnisse in den Herstellerländern noch die Umweltkosten waren auf den Preisetiketten richtig angegeben. Kurz entschlossen halfen sie deshalb dem Personal bei der Korrektur dieses Fehlers. Wie sie das taten, könnt ihr diesem Video entnehmen.

Die Aktion wurde vom Sicherheitpersonal von Primark professionell begleitet. Die Kund*innen akzeptierten auch sofort, dass für die Neuauszeichnung der Ware der Zutritt zum Gebäude kurzfristig auch gesperrt werden musste. Dies mag auch daran gelegen haben, dass eine Vertreter*in des Teams den Vorgang optimal an die Laufkundschaft vermittelte. Hier die Durchsage:

"Primark und andere Modeketten - wie H&M, Zara & Co - setzen auf „Fast Fashion“ zu niedrigsten Preisen. Es geht nicht darum, Kleidung ökologisch, fair und nachhaltig zu produzieren, sondern darum, Kleidung möglichst billig anzubieten, um den Konsum anzuheizen. Damit dies möglich ist, muss die Kleidung unter massiver Ausbeutung hergestellt werden. Die Näher*innen stehen unter erheblichem Zeit- und Leistungsdruck, erhalten keine existenzsichernden Löhne und haben unsichere Beschäftigungsverhältnisse. In den Betrieben werden Sicherheits- und Gesundheitsschutz missachtet. Die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiter*innen wird verhindert. Auch die ökologischen Folgen sind verheerend: Kleidung wird aus billigen Synthetikfasern hergestellt, die bei der Produktion und beim Waschen ins Abwasser gelangen und die Gewässer verschmutzen. Chemikalien, die beim Färben oder in der Produktion von Baumwolle eingesetzt werden, vergiften Gewässer, Menschen und Umwelt. Zusätzlich wird die Kleidung nicht produziert und gekauft, weil sie nötig ist, sondern nur um mehr und mehr Konsum zu befriedigen. Das Zuviel an Kleidung kann gar nicht alles getragen werden und stapelt sich in Kleiderschränken. Das Ganze ist eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen.
Damit muss Schluss sein! Globale Ausbeutung stoppen! Hier und überall!"

Bericht von Gewahrsam und miserabler gewaltvoller Behandlung auf Polizeiwache

Eine Gruppe von Aktivist*innen wurde mit dem Vorwurf, durch Kreidemalen eine Sachbeschädigung begangen zu haben, kontrolliert. Eine Person, die sogar ihre Personalien angegeben hatte und nur keinen Personalausweis dabei hatte, wurde nach kurzer Zeit in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache gefahren. Von da an wurde die Polizei aggressiv. Der Aktivist wurde von 6-7 Beamten aus dem Auto gezerrt und zur ED-Behandlung getragen, gleichzeitig verbal bedroht. Die Polizei wandte Schmerzgriffe an und behinderte sogar die Atmung/Luftzufuhr. "Niemand sieht Sie hier", "wir lassen Sie gleich fallen" und  "Jetzt muss ich ich mich hier mit einer ungewaschenen Zecke rumprügeln" sind Äußerungen von Polizisten, die dem Aktivisten in Erinnerung geblieben sind. Nach der Erzwingung von Fingerabdrücken sollte sich die Person dann auch noch vor versammelter Mannschaft zum Zwecke der Durchsuchung bis auf die Unterwäsche ausziehen. Der Aktivist konnte gerade noch durchsetzen, dass er in einem separaten Raum von "nur" zwei Beamten durchsucht wurde. Und das alles wegen dem Vorwurf einer Kreidemalaktion!

Kleistern gegen Tierausbeutung und Klimawandel

Am Freitagmittag demonstrieren Aktivist_innen ihren Protest sichtbar für Besucher_innen mit Farbe und Plakaten auf den Wegen zur EuroTier.

Hier eine Bilderauswahl:

Aktionen & Events:

Dienstag 13.11.18

14:00 -14:30
Aktion: Landwirtschaft erLEIDEN
Vor dem Eingang Messe/Nord
16:00 -19:00
Medienaktion: 2 Tage - 2 Städte - 40 Aktivist_innen
Ernst-August-Platz, 30159 Hannover

Mittwoch 14.11.18

17:00 - 19:00
Aktionstag gegen Pelz und Leder
Platz der Weltausstellung, 30159 Hannover
19:00
Küfa

Donnerstag 15.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
16:00-18:00
Filmvorführung vor McDonalds
Mc Donalds Ehmann, Andreasstr. 1
16:30-19:00
Workshop zu Kleingruppenaktionen
UJZ-Korn
19:00
Küfa
UJZ-Korn
20:00
Vorbereitungstreffen Rallye
UJZ-Korn

Freitag 16.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
16:30-18:00
Workshop zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
UJZ-Korn
18:00 - 22:00
Film der Prozess, anschließende Diskussion
UJZ-Korn
19:00
Küfa
UJZ-Korn

Samstag 17.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
13:00-16:00
Demo gegen die EuroTier Messe
Ernst-August-Platz, 30159 Hannover
18:00
Küfa
UJZ-Korn
19:00
Abschlussveranstaltung & Feedback
UJZ-Korn
21:00
Konzert mit Shoob & TorkelT
anschließend Party
UJZ-Korn