Hier geht's zum Newsticker!!!

Aktion von AniCA auf der EuroTier-Messe

Folgender Bericht erreichte uns von Animal Climate Action:

"Heute haben wir auf der EuroTier-Messe für Klimaschutz und gegen die Ausbeutung von Menschen, Tieren und Natur protestiert. Die Aktion fand im Rahmen der Climate & Justice Games statt, die von uns mitorganisiert wird. Wie keine andere Wirtschaftsbranche steht die Tierproduktion für extreme Tierausbeutung. Sie ist Ursache für Klimawandel, Landraub, Billigexporte, Niedriglohnarbeit, Artensterben und die Verletzung weiterer planetarer Grenzen. Für einen wirksamen Klimaschutz muss es auch einen Systemwechsel in der Landwirtschaft geben. Mit einem Bannerdrop, der Störung einer Rede und weiteren Protesten haben wir unsere Kritik und unsere Forderungen  direkt zu den Profiteuren der Ausbeutung getragen."

Tierproduktion heißt Klimawandel, Verschwendung, Ausbeutung

Bannerdrop "Tierproduktion heißt Klimawandel, Verschwendung, Ausbeutung" auf der EuroTier

Störung einer Rede auf der EuroTier durch Aktivist_Innen

Aktivist*innen von AniCA stören eine Rede auf der EuroTier-Messe

Aktivist*innen von AniCA machen eine sponante Demonstration auf der EuroTier-Messe vor verschiedenen Akteuren in der Tierproduktion (u. a. DLG, AgrarHeute und Tönnies) in Halle 16 "Schwein"

Pressearbeit: Merkzettel für Aktionsgruppen

männlich gelesene Person auf Stapeln von frisch gedruckten Zeitschriften - aus dem Film Citizen Kane

Unseren überarbeiteten Merkzettel für Pressearbeit und Zusammenarbeit mit dem Presseteam der Climate & Justice Games findet ihr hier:

merkzettelfueraktionsgruppen.pdf

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ihr uns Fotos und Videos zukommen lassen könnt. Infos dazu findet ihr hier.

Adbusting-Aktion zur EuroTier in Hannover – Aktivist*innen tauschen Werbeplakate aus


Aktivist*innen haben in Hannover am Mittwoch, 14.11, im Rahmen der Games fünfundzwanzig Plakate in Schaukästen ausgetauscht, um auf Tierquälerei in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.

Folgende Pressemitteilung erreichte uns heute früh:


"Tierschutz und Tierwohl sind in der Industrie oft verwendete Begriffe, allerdings betont die Landwirtschaft, deren Vertreter*innen, Lobbyist*innen und tierhaltende Bäuer*innen immer wieder, dass dies auch ‚bezahlbar‘ sein muss. Und so werden in Deutschland auch weiterhin Schweine in engen Betonbuchten, auf Spaltenboden und ihren eigenen Exkrementen, mit einer Eisenkette als Beschäftigungsmaterial gemästet. Der Profit ist das, was zählt. Einen echten ‚Tierschutz‘ kann es in der tierhaltenden Landwirtschaft nicht geben - echter Tierschutz wäre es, Tiere gar nicht erst für die Nahrungsmittelproduktion einzusperren und zu töten.

Das Motiv „Schnipp, schnapp, Hoden ab!“ soll dabei die unerträgliche Leichtigkeit konterkarieren, mit der die Landwirtschaft eine Verlängerung der Fristen zum betäubungslosen Kastrieren fordert. Milliarden Ferkel wurden und werden in Deutschland der Körper aufgeschnitten und die Hoden entnommen – Schmerzen, die kaum vorstellbar sind. Dass dies überhaupt mit Gesetzen verboten werden muss, zeigt, wie verroht die Tierindustrie ist. Dabei ging und sollte es bei diesen Gesetzen nicht um die Menschen gehen, die Ferkeln diese Schmerzen zufügen, sondern um die Ferkel selber. Mit einer Verzögerungstaktik hat die Landwirtschaft nun sogar eine Fristverlängerung um zwei Jahre erstreiten können - Millionen Ferkel werden darunter leiden. Wahrscheinlich nur, damit nach Ablauf dieser Frist wieder skandiert werden kann, dass es keine andere Lösung gäbe.

Eine tierhaltende Landwirtschaft, die tatsächlich den Lebenswillen und die grundlegenden moralischen Rechte der Tiere und ihre Bedürfnisse respektiert, ist nicht denkbar. Daher fordern die Aktivist*innen, die diese Aktion durchgeführt haben, die generelle Abkehr von der Produktion tierischer Lebensmittel. Stattdessen könnte eine bio-vegane Landwirtschaft die Menschen ernähren, ohne dass Tiere vorsätzlich leiden und sterben müssen."


  

Aktionen von ARIWA am 13.11

ARIWA startete gestern mit zwei Aktionen in die Climate & Justice Games. Sowohl vor dem Messegelände der EuroTier, als auch vor dem Hauptbahnhof waren sie mit ihrem Infomobil, Schildern, Tierkostümen und Videos vor Ort.

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet dazu hier.

Programmheft

Endlich gibt es das Programm auch als PDF oder ab Donnerstag in gedruckter Form am Infopunkt.

Wir sehen uns dann bei Aktionen, Workshops, Filmvorführung, Küfa oder Konzert!

Aktionen & Events:

Dienstag 13.11.18

14:00 -14:30
Aktion: Landwirtschaft erLEIDEN
Vor dem Eingang Messe/Nord
16:00 -19:00
Medienaktion: 2 Tage - 2 Städte - 40 Aktivist_innen
Ernst-August-Platz, 30159 Hannover

Mittwoch 14.11.18

17:00 - 19:00
Aktionstag gegen Pelz und Leder
Platz der Weltausstellung, 30159 Hannover
19:00
Küfa

Donnerstag 15.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
16:00-18:00
Filmvorführung vor McDonalds
Mc Donalds Ehmann, Andreasstr. 1
16:30-19:00
Workshop zu Kleingruppenaktionen
UJZ-Korn
19:00
Küfa
UJZ-Korn
20:00
Vorbereitungstreffen Rallye
UJZ-Korn

Freitag 16.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
16:30-18:00
Workshop zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
UJZ-Korn
18:00 - 22:00
Film der Prozess, anschließende Diskussion
UJZ-Korn
19:00
Küfa
UJZ-Korn

Samstag 17.11.18

11:00
Offenes Plenum & Bezugsgruppenbildung
UJZ-Korn
13:00-16:00
Demo gegen die EuroTier Messe
Ernst-August-Platz, 30159 Hannover
18:00
Küfa
UJZ-Korn
19:00
Abschlussveranstaltung & Feedback
UJZ-Korn
21:00
Konzert mit Shoob & TorkelT
anschließend Party
UJZ-Korn