Das Spielfeld

Den Spielplan findet ihr hier:

Und hier folgend die Aktionskarte Hannover:

Zu den einzelnen Zielen findet ihr hier einige Informationen:

EuroTier
Nach eigenen Angaben ist die EuroTier die weltweite Leitmesse für Tierhaltungs-Profis. Akteur*innen aus Tierha­ltung, Landwirtschaft, nach- und vorgelagerten Branchen sowie aus Politik und Verwaltung treffen sich dort alle zwei Jahre. Dieses Jahr gibt es wieder über 2.000 Aussteller*innen. Tausende Besucher*innen werden erwartet um sich über „die neuesten Trends und Innovationen im Bereich Tierhaltung, Management und Dienstleistungen“ zu informieren. In Tiershows werden lebende Rinder, Schweine und andere Tiere als Produktionsmittel vorgeführt. Die Tierausbeutung wird auf der Messe regelrecht zelebriert, Konsequenzen von Tierproduktion für Mensch, Tier, Umwelt und Klima werden ausgeblendet und verschleiert. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen die Tierausbeutung setzen, lasst uns den Teilnehmenden und Ausrichter*innen der Eurotier zeigen, dass wir das massenhafte Töten von fühlenden Lebewesen und das Zerstören unserer Lebensgrundlagen nicht mehr hinnehmen!

Gemeinschaftskraftwerk Stöcken
Das Kraftwerk Stöcken wird mit Steinkohle betrieben. Zu den klimaschädlichen CO2-Emissionen, die bei der Verbrennung von Steinkohle entstehen, kommt, dass der Großteil des fossilen Brennstoffs importiert werden muss. Das geht mit katastrophalen Umweltschäden in den Abbauländern einher. So wird in Kolumbien Urwald gerodet, Grundwasser und lebenswichtige Flüssen werden verseucht. Zudem sind zahlreiche Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Kohleabbau dokumentiert. Die indigene Bevölkerung wird vertrieben und exponierte Umweltaktivist*innen und Gewerkschaftler*innen werden umgebracht, wie z. B. am 7. Januar 2017 Aldemar Parra Garcia. Ein Jahr Ökostrom benutzen, spart 100 kg Co2. Einen Tag ein Kohlekraftwerk drosseln 59.943.400 kg – wir wissen also, was zu tun ist.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Die Tierproduktion verursacht ca. ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen und ist aufgrund des extremen Flächenverbrauchs ein Hauptfaktor für das Artensterben. Dazu beansprucht sie den Großteil der globalen Landwirtschaftsflächen, trägt jedoch nur in geringem Maße zur Welternährung bei. Niedrigste Löhne und extreme Arbeitsbedingungen kennzeichnen die Arbeit in Schlachtfabriken und Mastanlagen sowie im Futtermittelanbau. Selbstständige Bäuer*innen geraten zunehmend unter den Druck weniger globaler Konzerne, die Zugang zu Saatgut und anderen landwirtschaftlichen Ressourcen kontrollieren. Nicht zu vergessen sind die unvorstellbar grausamen Lebensbedingungen vieler „Nutztiere“ und die milliardenfache Tötung dieser in Schlachtfabriken. Diese Missstände bleiben weiterhin möglich, weil die Politik die Interessen einer kapitalistischen Wirtschaft vertritt und gegen die Interessen von Mensch, Tier und Natur handelt. Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast, tut sich zudem dadurch hervor, dass sie Gesetzesverschärfungen gegen Tierrechtler*innen fordert, die mit Filmaufnahmen in Ställen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentieren. Damit muss Schluss sein. Wir fordern einen Systemwechsel, für eine bio-vegane solidarische Landwirtschaft!

E.ON / PreussenElektra
E.ON ist einer der vier großen bundesweiten Stromkonzerne, mit einem jährlichen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro ein großer kapitalistischer Akteur und ein bedeutender Verursacher von Treibhausgasemissionen. Das Unternehmen hat bundesweit ungefähr sechs Millionen Strom- und Gaskund*innen und betreibt immer noch eine Vielzahl an Atomkraftwerken. Die Verwaltung der Kernkraftaktivitäten erfolgt dabei durch die E.ON-Tochterfirma PreussenElektra, die Ihren Sitz in Hannover hat. Außerdem befindet sich in Hannover der Hauptsitz der IT-Tochterfirma E.ON Business Services, die die IT-Funktionen des Konzerns zentral steuert. Damit hat sich dieser klimaschädliche und umweltverschmutzende Riesenkonzern in Hannover gemütlich gemacht – die Energiewende ist immer noch Handarbeit…..

Deutsche Bank
Keine andere deutsche Bank investiert so massiv in Rüstungs- und Atomgeschäfte, verdient am weltweiten Hunger und hat so viele Niederlassungen in „Steueroasen“. Die Deutsche Bank beteiligt sich an Nahrungsmittelspekulationen, wird in Verbindung mit Landraub gebracht und hat zahlreiche menschenrechtlich und ökologisch katastrophale Projekte mitfinanziert, wie malaysische Palmölplantagen von FELDA, Kohleminen in Indien, die Dakota Access Ölpipeline. Sie investiert nach wie vor massiv weltweit in die Öl- und Kohleindustrie. Lasst uns, der deutschen Bank zu zeigen, was wir von ihren Geschäften halten.

Primark
Primark steht stellvertretend für die hier ansässigen Modeketten die auf „fast fashion“ zu niedrigsten Preisen setzen. Um zu niedrigsten Preisen angeboten werden zu können, muss die Kleidung unter massiver Ausbeutung hergestellt werden. Die Näher*innen stehen unter erheblichem Zeit- und Leistungsdruck, erhalten keine existenzsichernden Löhne und haben unsichere Beschäftigungsverhältnisse. In den Betrieben werden Sicherheits- und Gesundheitsschutz missachtet. Die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiter*innen wird verhindert. Die ökologischen Folgen der „fast fashion“ sind verheerend. Neben der enormen Ressourcenverschwendung gelangen die billigen Synthetikfasern bei der Produktion und beim Waschen ins Abwasser und verschmutzen die Gewässer. Chemikalien, die beim Färben oder in der Produktion von Baumwolle eingesetzt werden, vergiften Menschen und Umwelt.
Heute können wir Primark einen Strich durch die Rechnung machen.

Landvolk Niedersachsen (der niedersächsische Bauernverband)
Der Deutsche Bauernverband ist der wichtigste Interessenverband der Deutschen Landwirtschaft. Der Verband fällt wiederholt dadurch auf, dass er die Interessen von Agrarindustrie, Großkonzernen und Lebensmittelindustrie vertritt. Der Bauernverband vertritt nicht die Interessen kleinbäuerlicher Strukturen und stellt sich gegen eine ökologische Erneuerung der Landwirtschaft. Der Bauernverband betreibt und profitiert von der Ausbeutungen von Tieren und Natur. Er betreibt intensive Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit um die Ausbeutung von Tieren zu beschönigen und Tiere als Ware zu degradieren.

Volkswagen
VW steht wie kein anderes Unternehmen für den Dieselskandal. Der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub gefährdet die Gesundheit. Die Grenzwerte werden in vielen deutschen Städten regelmäßig überschritten. Mit der sinnlosen Vergiftung von Affen mit Stickoxiden versuchte VW die Gesundheitsgefahr von Stickoxiden zu widerlegen.
Die Benzinfahrzeuge von VW, haben im Vergleich mit anderen europäischen Herstellern den höchsten CO2 Ausstoß. Alternative Antriebe und Spartechniken erhalten Kund*innen nur gegen hohen Aufpreis. VW setzt weiter auf den Verbrennungsmotor und Individualverkehr. Kein Wunder, dass der CO2 Ausstoß des Verkehrssektors seit 2006 stagniert. Lasst uns VW zeigen, dass uns das stinkt.

AfD
Die AfD ist eine rassistische, sozialdarwinistische, antidemokratische, antifeministische und homophobe Partei. Das Programm der AfD zielt auf Ausgrenzung und Spaltung der Gesellschaft. Die Partei hetzt gegen Migrant*innen, Muslim*innen und LSTBIQ sowie gegen Andersdenkende. Markenkern der Partei ist, es Ideologien der Ungleichwertigkeit auf parlamentarischer und institutioneller Ebene zu etablieren. Teile der Partei sind mit Pegida, der Identitären Bewegung sowie anderen rechtsextremen Strukturen, sog. "Lebensschützern" und der Bewegung der "besorgten Eltern" eng vernetzt. Doch das Programm der Partei zur Klima- und Umweltpolitik ist nicht weniger katastrophal. Beispielsweise wird der Klimawandel schlicht weg geleugnet und die Überschreitung der Stickoxidwerte in vielen deutschen Städten sei auch nicht weiter schlimm, schließlich könne man in Städten keine „Alpenluft“ erwarten. Hier können wir mit unseren Aktion also richtig viele Punkte sammeln.

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist die zentrale geowissenschaftliche Beratungseinrichtung der Bundesregierung. Sie soll eine ökonomisch und ökologisch vertretbare Nutzung und Sicherung natürlicher Ressourcen gewährleisten. Mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) berät die BGR die deutsche Wirtschaft in Fragen der Verfügbarkeit und nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen. Die BGR spielt eine maßgebliche Rolle bei der Rohstoffausbeutung der Erde und ist mit großen Energiekonzernen wie RWE verflochten. So hat sie umstrittene Studien erstellt, die eindeutig den Interessen der Sponsoren entsprachen. Wir fordern eine unabhängige Wissenschaft fordern!

Flughafen
Fliegen ist die klimaschädlichste Art zu reisen. Jedes Jahr nehmen die globalen CO2-Emissionen durch den Flugverkehr um 3,5% zu. Bis 2030 wird eine Verdreifachung der CO2-Belastung durch den deutschen Flugverkehr erwartet. Trotzdem bleibt die Klimawirkung des Fliegens weitgehend unberücksichtigt im öffentlichen Diskurs. Der internationale Flughafen in Hannover ist der passende Ort um gegen diesen Missstand auf die Straße zu gehen! An diesem Flughafen fliegt außerdem die Airline Air France, die bekannt dafür ist, Affen rund um den Globus zu fliegen, um in Tierversuchslabors zu Tode gequält zu werden. Der Flughafen Hannover eignet sich also auch hervorragend um Tierversuche an den Pranger zu stellen!

Jobcenter
Das Jobcenter ist als ausführende Behörde für die Umsetzung der Hartz4-Reform verantwortlich. Deren Einführung hat zu einem enormen Anstieg der Armut in Deutschland geführt, hat den Abbau von Arbeitnehmer*innenrechten und einen Ausbau des Niedriglohnsektors und prekärer Beschäftigung ermöglicht. Das sogenannte „Existenzminimum“ ist so berechnet, dass gesellschaftliche Teilhabe unmöglich wird. Sogenannte „Sanktionen“ ermöglichen, dass das eigentlich als Grundrecht bestehende Existenzminimum auf Null reduziert werden kann. Bezieher*innen von ALG II sind den Schikanen und der Willkür des Jobcenters ausgeliefert. Machen wir diesen Tag zum Zahltag für das Jobcenter!

Ausländerbehörde
Die Ausländerbehörde darf als Ziel bei den Climate & Justice Games nicht fehlen. Die Ausländerbehörde setzt die rassistische und menschenverachtende Migrationspolitik Deutschlands um. Legale Migration ist nur für einen auserwählten elitären Kreis möglich. Alle anderen müssen sich auf eine lebensgefährliche Flucht begeben, die nicht selten mit dem Tod oder in extremen Ausbeutungsverhältnissen endet. Seit dem Jahr 2000 sind an den Außengrenzen der EU über 35.000 Menschen ums Leben gekommen, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Elend waren. In der Ausländerbehörde und beim BAMF wird entschieden wer von ihnen bleiben darf, eine Arbeitserlaubnis bekommt oder einen Deutschkurs besuchen darf. Oder es werden Abschiebungen veranlasst und Menschen wieder in Gewalt, Hunger, Armut und Perspektivlosigkeit oder Tod zurückgeschickt.

Burger King
Burger King ist eine globale Fastfood-Kette, die fast nur tierische Produkte auf dem Menü hat. Trotzdem verschreibt sich der Konzern dem Umweltschutz mit dem sogenannten „Positive Steps Corporate Responsibility Program“. Dabei geht es aber hauptsächlich um Recycling von Abfällen und der Verarbeitung von Frittieröl zu Biodiesel. Tatsächliche Verantwortung gegenüber der Umwelt wird nicht übernommen, das ist ein klarer Fall von Greenwashing. Machen wir Burger King klar, dass echte Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt anders aussieht.

Boehringer Ingelheim
Boehringer Ingelheim, das größte forschende Pharmaunternehmen Deutschlands, investierte 61 Millionen Euro in ein europäisches Forschungszentrum für Tierimpfstoffe. Derzeit arbeiten dort 89 Wissenschaftler*innen, Laborkräfte und Tierpfleger*innen. Nicht zuletzt wegen verschiedener Umweltskandale des Pharmaunternehmens an anderen Standorten in der Vergangenheit war der Bau mitten in einem Wohngebiet sehr umstritten. Es gründete sich die „Bürgerinitiative gegen Massentierversuche in Wohngebieten e.V.“ und das Baugelände wurde sechs Wochen lang besetzt. Trotz des enormen Widerstands aus der Bevölkerung wurde das Forschungszentrum 2012 eröffnet. Boehringer Ingelheim forscht mit grausamen Methoden auf Kosten der Tiere und das Risiko von Kontamination des umliegenden Geländes aufgrund von austretenden Giftstoffen ist enorm. Lasst uns das nicht weiter widerstandslos hinnehmen!

Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG    
Mit ihrem Geschäftsbericht des Jahres 2015 sorgte die Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG für Empörung. In ihm verbreitet Geschäftsführer Günter Haese rechtspopulistisches, völkisches und chauvinistisches Gedankengut, sowie Reichsbürger-Ansichten („faktisch sind wir nach dem zweiten Weltkrieg noch immer ein besetztes Land“). Darin sind Dinge zu lesen wie „überrannte Bevölkerung zerrissen zwischen angeordneter Willkommenskultur und natürlichem, faschistoiden Reflex“ und „ob wir uns in naher Zukunft als „niedergetrampelte, ausgestorbene Nation im Geschichtsbuch wiederfinden werden.“. „Im schlimmsten Falle könnte es bei einer zahlenmäßigen Explosion von einströmenden Menschen in unser Wohnungssystem zu einem eklatanten Kontrollverlust bisheriger Bewirtschaftungsmuster kommen.“ Zu diesen rassistischen Äußerungen der Gartenheim eG kommt noch deren sexistische Werbefigur, die „Busenschnecke“ hinzu. Zeigen wir, das wir Rassismus und Sexismus nicht akzeptieren!

Kentucky Fried Chicken
Kentucky Fried Chicken (KFC) ist nach McDonalds die zweitgrößte Restaurant-Kette der Welt. KFC betreibt wie andere Fast-Food-Ketten ebenfalls Greenwashing. Sie haben einen Animal Welfare Advisory Council (Tierwohl-Beirat), der sie in Tierschutzfragen beraten soll. Doch laut eines ehemaligen Mitglieds des Rates wurden sie nie nach Rat gefragt und haben auch nie getagt. Tierschutz interessiert KFC nur auf dem Papier. Das zeigen auch Recherchen von PETA. In einer einer internationalen Kampagne („Kentucky Fried Cruelty“) deckten sie auf, dass in West Virginia in einem „Supplier of the Year“ (Zulieferer des Jahres) Schlachthaus Mitarbeitende Köpfe von lebenden Tieren abgerissen haben, ihnen Tabak in die Augen spuckten, ihre Gesichter mit Farbe besprühten und auf sie eintraten. Zwei Jahre zuvor hatte KFC PETA gegenüber Verbesserung versprochen.

Blockhouse
Blockhouse ist ein Restaurant, welches sich auf Steaks spezialisiert hat. Obwohl insbesondere die Zucht von Rindern ein Klimakiller ist, verschreibt sich das Unternehmen gleichzeitig Umwelt und Nachhaltigkeit. Wie genau diese Nachhaltigkeit aussieht, bleibt aber unbeantwortet. Hier betreibt Blockhouse Greenwashing und versucht sich mit leeren Phrasen wie Fleisch käme aus eigenen Fleischereien und Obst und Gemüse nur aus besten Anbaugebieten einer echten Verantwortung zu entziehen. Heute haben wir die Möglichkeit von Blockhouse und anderen Unternehmen, die mit dem Verkauf und der Vermarktung von tierischen Produkten das Klima weiter anheizen und Tierrechte mit den Füßen treten, echte Maßnahmen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu fordern.

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (Umweltministerium)
Die Aufgabe des niedersächsischen Umweltministeriums besteht eigentlich darin, den Schutz des Wassers, der Natur, des Bodens und der Luft zu gewährleisten. Neben Umwelt umfasst das Ministerium auch die Aufgabenbereiche Energie, Bauen und insbesondere Klimaschutz. In der Praxis werden viele kleine Probleme angegangen, während die großen Aufgaben des Umwelt- und Klimaschutzes ignoriert werden. Zum Beispiel gibt es keinerlei Anstrengungen, in Hinsicht auf die extrem umweltschädliche niedersächsische Tierindustrie einen Strukturwandel anzugehen. Auch im Hinblick auf Missstände in der Mobilität und der„Dieselgate“-Affäre nutzt das Umweltministerium seine Möglichkeiten keinesfalls aus. Damit wird das Umweltministerium zum Greenwashing-Ministerium für die örtlichen Industriezweige.

AGRAVIS
Die Agravis Raiffeisen AG ist eines der größten Unternehmen für landwirtschaftliche Produktionsmittel in Norddeutschland mit Sitz in Münster und Hannover. Die Schwerpunkte von Agravis sind Futtermittel, Düngemittel, Pflanzenschutz und Saatgut. Der Konzern macht Umsätze im mehrstelligen Millionenbereich. Die Herstellung von Futtermitteln und deren Verfütterung in der Tierproduktion trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Damit beansprucht die Tierproduktion große Teile der globalen Landwirtschaftsflächen, obwohl sie nur in geringem Maße zur Welternährung beiträgt. Zudem treibt die Futtermittelindustrie Landraub und Armut im globalen Süden voran und ist für Umweltzerstörung und Artensterben mitverantwortlich. Nicht zuletzt stützt und ermöglicht sie die grausame Ausbeutung von Tieren in hiesigen Mastanlagen und Tierfabriken. Wir nehmen diese Zustände nicht weiter hin und fordern einen Stopp von Futtermittelimporten und die Abschaffung der Tierproduktion!

Nordsee
Nordsee ist ein Fast-Food-Restaurant, welches seinen Schwerpunkt auf den Vertrieb von Fisch und Meeresfrüchten legt. Damit unterstützen sie Fischkonsum und die Überfischung der Meere. Der Zustand unzähliger Fischbestände ist in sehr bedenklichem Zustand, sodass viele Fischarten vom Aussterben bedroht sind. Beim Fischfang sterben nicht nur die Fische für den Konsum, sondern auch sehr viele andere fühlende Lebewesen als Beifang. Das Sterben von Billionen von Fischen jedes Jahr wollen wir nicht mehr in Kauf nehmen!

Aktionszeitraum

13.-17. November 2018
Hannover

Infrastruktur im Korn

15.-17. November
Hannover

gemeinsame Demo

17. November
Hannover

Skillsharing-Wochenende

12.-14. Oktober
UJZ-Korn, Kornstraße 28, Hannover

Infoveranstaltung Hannover

8. Oktober, 20:00 Uhr
UJZ-Korn, Kornstraße 28, Hannover

Infoveranstaltung Bremen

4. Oktober, 20:00 Uhr
KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen

Infoveranstaltung Göttingen

2. Oktober, ca. 21:00 Uhr
JuZi, Bürgerstraße 41, 37073 Göttingen

Infoveranstaltung Magdeburg

19. September
Thiembuktu, Thiemstraße 13, 39104 Magdeburg

Infoveranstaltung Osnabrück

18. September, 19:00 Uhr
Café Résistance, SubstAnZ,Frankenstraße 25a

Infoveranstaltung Berlin

15. September, 19:30 Uhr
Weltraum, Ratiborstraße 4

Infoveranstaltung Hannover

29. August